13.12.2021, 13:15
21. Kurzbericht der AG Architekturfotografie vom 10.12.2021
Thema: Exkursion Hannover
Im ersten Teil des Abends wurde zunächst kurz auf einige Voraussetzungen moderner Architekturfotografie eingegangen. Neben der kompositorischen Verdichtung wurde speziell auf die Perspektivkorrektur in der Architekturfotografie Bezug genommen. Wie wichtig ist die Korrektur der Perspektiven oder die bewusste Einbeziehung stürzender Linien bei extremen Bauwerken (Höhe und Form)? Diese Frage beschäftigt die Architekturfotografie bereits seit einiger Zeit und lässt sich schwieriger beantworten, als wir es uns vorstellen. Anschließend wurde anhand einiger Beobachtungen ein kurzer Rückblick auf die Exkursion vorgenommen. Dabei wurde auf ganz unterschiedliche Aspekte Bezug genommen (Rahmenbedingungen, fotografische Weiterentwicklung im Prozess des gemeinsamen fotografieren).
Im zweiten Teil des Abends wurden die ersten Bilder des Exkursionstages gezeigt und intensiv besprochen. Die Exkursionsbildbesprechung findet an zwei Abende (10.12.2021 und 14.01.2022) statt, um ausreichen Zeit zur Diskussion zu lassen. Angesprochen wurden die fotografischen Bedingungen von einem ungewöhnlichem Gebäude, wie z.B. das INI. Wie lässt sich dieses Gebäude in seiner Gesamtansicht und in verschiedenen Detailansichten ansprechend fotografieren? Das INI ist ein Gebäude mit sehr vielen runden Elementen, die quasi in Schichten übereinander gelegt wurden, um letztlich ein Gehirn zu zeigen. Im Anschluss daran wurden Bilder vom Gehry-Tower gezeigt und näher besprochen. Auch dieses Gebäude hat seine Herausforderungen. In der Goethestraße steht ein in seiner Achse verdrehtes Gebäude, das zudem auch noch vollständig in dessen Umgebung eingepasst worden ist. Die um das Gebäude verlaufenden und sich kreuzenden Oberleitungen erschweren noch zusätzlich einen freien Blick auf das Gebäude. Einige Fotografinnen und Fotografen haben die Oberleitungen als Element ihrer Bildkomposition genutzt und mit Oberleitungen und Wolken interessante Bilder aufgenommen und später herausgearbeitet.
Die verschiedenen Rückmeldungen der Teilnehmenden zeigten, dass mit der nächsten Exkursion nicht zu lange gewartet werden sollte. Neben einer guten Bildausbeute hat es allen Fotografinnen und Fotografen einfach sehr viel Spaß gemacht, mal wieder mit lebendigen Personen und nicht mit virtuellen Artefakten umzugehen.
Im dritten Teil des Abends wurde noch auf den zweiten Teil der Exkursionsbildbesprechung am 14.01.2022 hingewiesen. An diesem Abend wird am Beispiel der Nord/LB auf Perspektiven und Linienführung innerhalb der Architekturfotografie näher eingeangen werden.
Viele Grüße
Christian
Thema: Exkursion Hannover
Im ersten Teil des Abends wurde zunächst kurz auf einige Voraussetzungen moderner Architekturfotografie eingegangen. Neben der kompositorischen Verdichtung wurde speziell auf die Perspektivkorrektur in der Architekturfotografie Bezug genommen. Wie wichtig ist die Korrektur der Perspektiven oder die bewusste Einbeziehung stürzender Linien bei extremen Bauwerken (Höhe und Form)? Diese Frage beschäftigt die Architekturfotografie bereits seit einiger Zeit und lässt sich schwieriger beantworten, als wir es uns vorstellen. Anschließend wurde anhand einiger Beobachtungen ein kurzer Rückblick auf die Exkursion vorgenommen. Dabei wurde auf ganz unterschiedliche Aspekte Bezug genommen (Rahmenbedingungen, fotografische Weiterentwicklung im Prozess des gemeinsamen fotografieren).
Im zweiten Teil des Abends wurden die ersten Bilder des Exkursionstages gezeigt und intensiv besprochen. Die Exkursionsbildbesprechung findet an zwei Abende (10.12.2021 und 14.01.2022) statt, um ausreichen Zeit zur Diskussion zu lassen. Angesprochen wurden die fotografischen Bedingungen von einem ungewöhnlichem Gebäude, wie z.B. das INI. Wie lässt sich dieses Gebäude in seiner Gesamtansicht und in verschiedenen Detailansichten ansprechend fotografieren? Das INI ist ein Gebäude mit sehr vielen runden Elementen, die quasi in Schichten übereinander gelegt wurden, um letztlich ein Gehirn zu zeigen. Im Anschluss daran wurden Bilder vom Gehry-Tower gezeigt und näher besprochen. Auch dieses Gebäude hat seine Herausforderungen. In der Goethestraße steht ein in seiner Achse verdrehtes Gebäude, das zudem auch noch vollständig in dessen Umgebung eingepasst worden ist. Die um das Gebäude verlaufenden und sich kreuzenden Oberleitungen erschweren noch zusätzlich einen freien Blick auf das Gebäude. Einige Fotografinnen und Fotografen haben die Oberleitungen als Element ihrer Bildkomposition genutzt und mit Oberleitungen und Wolken interessante Bilder aufgenommen und später herausgearbeitet.
Die verschiedenen Rückmeldungen der Teilnehmenden zeigten, dass mit der nächsten Exkursion nicht zu lange gewartet werden sollte. Neben einer guten Bildausbeute hat es allen Fotografinnen und Fotografen einfach sehr viel Spaß gemacht, mal wieder mit lebendigen Personen und nicht mit virtuellen Artefakten umzugehen.
Im dritten Teil des Abends wurde noch auf den zweiten Teil der Exkursionsbildbesprechung am 14.01.2022 hingewiesen. An diesem Abend wird am Beispiel der Nord/LB auf Perspektiven und Linienführung innerhalb der Architekturfotografie näher eingeangen werden.
Viele Grüße
Christian

