30.01.2023, 13:47
Kurzbericht der 40. Videokonferenz der AG Architekturfotografie vom 27.01.2023
Thema: Einführung in die Themenreihe "Perspektiven"
Im ersten Teil des Abends sind wir kurz auf das bereits verschickte Arbeitspapier zum Thema "Kurzinformationen zum Umgang mit der Perspektive in der Architekturfotografie" eingegangen. Die darin vorgestellte Unterscheidung zwischen den Perspektivvarianten Zentralperspektive, Froschperspektive, Vogelperspektive und 2 Punkt Perspektive bildete den Rahmen für den Themenscherpunkt des Abends.
Im zweiten Teil des Abends wurden Bilder von Burgen und Schlössern vorgestellt und diskutiert. Bei vielen Bildern wurde immer wieder auf die perspektifische Gestaltung geachtet und Möglichkeiten einer Perspektivkorrektur diskutiert. Die vorgestellten Bilder zeichneten sich durch eine große Breite an verwendeten Motiven aus. So wurden Bilder in der Zentralperspektive, Froschperspektive, Vogelperspektive und 2 PunktPerspektive vorgestellt. Es zeigt sich, dass besonders Aufnahmen in Zentralperspektive ausgesprochen schwierig umzusetzen sind. Auch von ihrem Ergebnis her haben sie mehr zu bieten als so allgemein angenommen wird. In einigen Fällen werden Aufnahmen aus dieser Perspektive entweder als dokumentarische Aufnahme oder Postkartenbild abschätzig beurteilt. Dabei sollte nicht vergessen werden, dass die Zentralperspektive die Grundlage jeder Architekturaufnahme darstellt. Das bedeutet nicht, dass jedes Architekturbild in der Zentralperspektive erfolgen muss. Aber sie sollte doch die Ausgangslage jeder Beschäftigung mit einem Gebäude sein. Die Schwierigkeit von Aufnahemen in der Zentralperspektive bestehen darin, dass hier sehr genau gearbeitet werden muss. Kleinste Abweichungen vom idealen Standort oder der verikalen und horizontalen Ausrichtung werden für jeden erkennbar bestraft. Zudem besteht die besondere Möglichkeit von Aufnahmen aus der Zentralperspektive in der vertikalen Höhendifferenzierung (Bodennähe oder Leiterdistanz).
Die dargestellten Gebäude stammten nur zu einem geringen Teil aus Niedersachsen. Einige Gebäude wurden in Dänemark, England, Frankreich, Lettland, Österreich, Polen und Spanien aufgenommen. Grundfrage war bei allen Bildern: Wie wirkt das Bild auf mich? Welche Perspektive wurde bevorzugt? Sind Bildfehler erkennbar? Ließen sich perspektifische Probleme erkennen und welche Lösungsmöglichkeiten gibt es?
Das Thema "Perspektiven" wurde an diesem ersten Abend nur begonnen. An weiteren Abenden der AG Sitzungen werden andere Themenbereiche besprochen. Bei der nächsten Konferenz am 10. 02. wird das Thema "Wie objektiv kann eine Perspektive sein?" bearbeitet.
Die AG Teilnehmer werden gebeten 4 Aufnahmen von einem möglichst gerade geschnittenen Gebäude aufzunehmen. Zur Aufnahme sollten diesmal drei Brennweiten zum Einsatz kommen: 24 mm, 50 mm und 100 mm entweder als Festbrennweite oder durch ein Zoomobjektiv zum besseren anschließenden Vergleich.
Viele Grüße
Christian
Thema: Einführung in die Themenreihe "Perspektiven"
Im ersten Teil des Abends sind wir kurz auf das bereits verschickte Arbeitspapier zum Thema "Kurzinformationen zum Umgang mit der Perspektive in der Architekturfotografie" eingegangen. Die darin vorgestellte Unterscheidung zwischen den Perspektivvarianten Zentralperspektive, Froschperspektive, Vogelperspektive und 2 Punkt Perspektive bildete den Rahmen für den Themenscherpunkt des Abends.
Im zweiten Teil des Abends wurden Bilder von Burgen und Schlössern vorgestellt und diskutiert. Bei vielen Bildern wurde immer wieder auf die perspektifische Gestaltung geachtet und Möglichkeiten einer Perspektivkorrektur diskutiert. Die vorgestellten Bilder zeichneten sich durch eine große Breite an verwendeten Motiven aus. So wurden Bilder in der Zentralperspektive, Froschperspektive, Vogelperspektive und 2 PunktPerspektive vorgestellt. Es zeigt sich, dass besonders Aufnahmen in Zentralperspektive ausgesprochen schwierig umzusetzen sind. Auch von ihrem Ergebnis her haben sie mehr zu bieten als so allgemein angenommen wird. In einigen Fällen werden Aufnahmen aus dieser Perspektive entweder als dokumentarische Aufnahme oder Postkartenbild abschätzig beurteilt. Dabei sollte nicht vergessen werden, dass die Zentralperspektive die Grundlage jeder Architekturaufnahme darstellt. Das bedeutet nicht, dass jedes Architekturbild in der Zentralperspektive erfolgen muss. Aber sie sollte doch die Ausgangslage jeder Beschäftigung mit einem Gebäude sein. Die Schwierigkeit von Aufnahemen in der Zentralperspektive bestehen darin, dass hier sehr genau gearbeitet werden muss. Kleinste Abweichungen vom idealen Standort oder der verikalen und horizontalen Ausrichtung werden für jeden erkennbar bestraft. Zudem besteht die besondere Möglichkeit von Aufnahmen aus der Zentralperspektive in der vertikalen Höhendifferenzierung (Bodennähe oder Leiterdistanz).
Die dargestellten Gebäude stammten nur zu einem geringen Teil aus Niedersachsen. Einige Gebäude wurden in Dänemark, England, Frankreich, Lettland, Österreich, Polen und Spanien aufgenommen. Grundfrage war bei allen Bildern: Wie wirkt das Bild auf mich? Welche Perspektive wurde bevorzugt? Sind Bildfehler erkennbar? Ließen sich perspektifische Probleme erkennen und welche Lösungsmöglichkeiten gibt es?
Das Thema "Perspektiven" wurde an diesem ersten Abend nur begonnen. An weiteren Abenden der AG Sitzungen werden andere Themenbereiche besprochen. Bei der nächsten Konferenz am 10. 02. wird das Thema "Wie objektiv kann eine Perspektive sein?" bearbeitet.
Die AG Teilnehmer werden gebeten 4 Aufnahmen von einem möglichst gerade geschnittenen Gebäude aufzunehmen. Zur Aufnahme sollten diesmal drei Brennweiten zum Einsatz kommen: 24 mm, 50 mm und 100 mm entweder als Festbrennweite oder durch ein Zoomobjektiv zum besseren anschließenden Vergleich.
Viele Grüße
Christian

